Schluss mit der Wertschätzung

Ist dein Hamburger aus Hamburg, wenn du ihn in Hamburg isst?

14 Fragen an Deutschlandsiegel-Gründer Sven Lilienström

Frage 1: Was ist das neue Label „Nachhaltiges Produkt“?

„Das Label ‚Nachhaltiges Produkt‘ hilft dem Konsumenten dabei, nachhaltig hergestellte Produkte im oft unübersichtlichen Warendschungel zu erkennen.“

Frage 2: Wie wird es zu erkennen sein?

„Ganz einfach: Am blauen Haken und der Benennung Nachhaltiges Produkt. Die zertifizierten Unternehmen können das Label vollumfänglich für alle Marketing- und PR-Aktivitäten verwenden. So zum Beispiel in der Werbung oder direkt auf der Produktverpackung.“

Frage 3: Brauchen wir noch ein Label?

„Das ist sicherlich eine berechtigte Frage. Nach einer Recherche des ‚Tagesspiegel‘ gibt es derzeit schätzungsweise 500 Label in Deutschland – Tendenz steigend. Darunter leider auch einige ‚Schwarze Schafe‘. Wichtig sind eine transparente Kostenstruktur und nachprüfbare Auszeichnungskriterien. Es muss für den Verbraucher nachvollziehbar sein, warum ein Produkt ausgezeichnet bzw. zertifiziert wurde. Vor diesem Hintergrund werden wir sämtliche zertifizierten Produkte inklusive einer Zusammenfassung des Zertifizierungsberichts auf unserer Internetseite deutschlandsiegel.de veröffentlichen. Was wir sicherlich nicht brauchen ist ein reines Marketing-Siegel ohne jegliche Substanz und Tiefe. Daher war es von Beginn an unser Ziel, anspruchsvolle Auszeichnungskriterien zu entwickeln und nur die Produkte zu zertifizieren die diese Kriterien nachprüfbar erfüllen. Ein ‚inflationäres Massenprodukt‘ wird das Label ‚Nachhaltiges Produkt‘ nicht werden.“

Frage 4: Wer kann es beantragen?

„Grundsätzlich alle Unternehmen, welche nachprüfbare Nachhaltigkeitsansätze verfolgen.“

Frage 5: Welche Voraussetzungen müssen Siegelnehmer erfüllen?

„Um diese Frage zu beantworten bedarf es zunächst einer kurzen Erklärung des ‚Drei-Säulen-Modells der nachhaltigen Entwicklung‘. Im Drei-Säulen-Modell wird das Dach Nachhaltigkeit von den Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales getragen, wobei alle drei Dimensionen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Das Label ‚Nachhaltiges Produkt‘ bewertet die Umsetzung konkreter Nachhaltigkeitsansätze unter Berücksichtigung aller drei Nachhaltigkeitsdimensionen. Zudem wird bei der Zertifizierung mit dem Label ‚Nachhaltiges Produkt‘ der Wertschöpfungsprozess über die Dauer des gesamten Produktlebenszyklus betrachtet – von der Entwicklung über die Produktions- und Nutzungsphase bis hin zur Entsorgung des Produktes.

Frage 6: Wer hat die Bewertungsgrundlagen entwickelt?

„Die Bewertungsgrundlage für die Zertifizierung mit dem Label ‚Nachhaltiges Produkt‘ bildet unser Kriterienkatalog. Dieser beinhaltet über 20 eigens entwickelter Nachhaltigkeitsindikatoren, den sogenannten SP-KPI (Key Performance Indicators). Für die Entwicklung dieser Nachhaltigkeitsindikatoren haben wir bereits im Frühjahr 2016 eine mehrmonatige Multi-Stakeholder-Befragung (Wirtschaft, Handel, Verbraucher, Experten und NGOs) durchgeführt. Ziel war es, von Beginn an alle Anspruchsgruppen einzubeziehen. Die entwickelten Nachhaltigkeitsindikatoren orientieren sich im Wesentlichen an den G4-Richtlinien der international anerkannten Global Reporting Initiative (GRI) sowie an den OECD-Indikatoren für nachhaltige Produktion.“

Frage 7: Wo kann ich den Kriterienkatalog einsehen?

„Der vollständige Kriterienkatalog kann hier oder unter dem Menüpunkt ‚Kriterien‘ zur Einsicht heruntergeladen werden.“

Frage 8: Wie ist die Kontrolle organisiert?

„Der Hersteller füllt den zugesandten Kriterienkatalog aus und bestätigt mit seiner Unterschrift, alle Angaben wahrheitsgemäß und nach bestem Wissen und Gewissen gemacht zu haben. Sollte es dennoch begründete Hinweise auf das Vernachlässigen zentraler Nachhaltigkeitskriterien seitens des Herstellers geben, behalten wir uns die Aberkennung des Labels ‚Nachhaltiges Produkt‘ für das entsprechende Produkt vor.“

Frage 9: Wie sieht die Finanzierung aus?

„Das Label finanziert sich über die Lizenzgebühren. Die Lizenzgebühr beträgt netto 998,- EUR pro Produkt. Aus Gründen der Qualitätssicherung ist eine Re-Zertifizierung nach 36 Monaten Voraussetzung für die weitere Verwendung des Labels. Die Kosten für die Re-Zertifizierung betragen netto 198,- EUR pro Produkt. Optional bieten wir interessierten Herstellern die Erstellung einer Ökobilanz (Life Cycle Assessment) nach ISO 14040/14044 im Rahmen eines Vor-Ort-Prozessaudits durch unsere Auditoren an.

Frage 10: Ist eine Kooperation mit der Initiative Deutschlandsiegel möglich?

„Gerne! Wir freuen uns über Anfragen bezüglich strategischer Partnerschaften und Medienkooperationen. Ihre Anfrage richten Sie an: presse@deutschlandsiegel.de. Bitte beachten Sie, dass wir als industrieneutrales Label keine Kooperationen mit Herstellern eingehen können.“

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AUF GEHT'S ZUR ZERTIFIZIERUNG
1. Kriterienkatalog ausgefüllt an info@deutschlandsiegel.de senden
2. Prüfung Kriterierienkatalog (Prüfgebühr netto 198,- EUR)
3. Durchführung Prozessaudit bzw. Erstellung Ökobilanz (optional)
4. Zertifizierung (Lizenzgebühr netto 998,- EUR)
Ihre Anfrage wurde versendet!
AUF GEHT'S ZUR ZERTIFIZIERUNG
1. Kriterienkatalog ausgefüllt an info@deutschlandsiegel.de senden
2. Prüfung Kriterierienkatalog (Prüfgebühr netto 198,- EUR)
3. Durchführung Prozessaudit bzw. Erstellung Ökobilanz (optional)
4. Zertifizierung (Lizenzgebühr netto 998,- EUR)
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